Haeth (Region/Insel)

Dieser Artikel ist Teil des Glossars.

Die Insel Haeth im Jahr 900. Gleichzeitig bezeichnet Haeth auch die mit der Insel identische Region Timatims.

Haeth ist eine Insel tagwärts von Timatim. Die naturräumlich und politisch zu Timatim gehört. Dierekt nödlich von Ksiwofmaa gellegen, zählt Haeth zu den am dichtesten besiedelten Regionen Timatims.
Die Insel ist länglich und erstreckt sich in Nachtnord-Tagwest-Richtung. Sie ist 400 Kilometer lang und durchschnittlich 100 km breit, wobei die schmalste Stelle 60 und die breiteste knapp 200 Kilometer breit ist.
Die Insel ist sehr flach, die höchste Erhebung sind die Luylihklippen (Nachtenklippen) am tagwärtigen Ende der Insel mit 63 Metern Höhe. Im tagnordwärtigen Bereich der Insel die die Landschaft leicht gewellt mit bis zu 40 Meter hohen Erhebungen. Die westnachtwärtige Seite der Insel ist deutlich flacher. Ebenso wie Timatim ist auch Haeth größtenteils durch eine Moränenlandschaft geprägt, wobei die Entstehung der Hügel in Haeth schon länger her ist und die Höhen daher flacher sind. Lediglich ganz im Norden tritt felsiges Grundgestein zu Tage.

Im Jahr 900 lebten etwas weniger als 20 000 Menschen auf der Insel, verteilt auf fünf größere Siedlungen und viele kleinere Höfe. Entlang der Reiserouten zwischen den größeren Siedlungen gibt es im Abstand von jeweils einer Tagesreise Gehöfte, die auch Gasthöfe für die Reisenden betreiben.
Die wichtigsten Ort sind Hisihla (Burgerlan) mit 7500 Einwohnern und Haeth (Mauerlan) mit 4000 Bewohnern. Drei weitere Siedlungen haben den Dorf-Status: Buzaeqduzulu (Fehlbade) mit 366 Einwohnern, Lubumerquyun (Milcherleben) mit 91 und Durbohnikir (Erdenfollen) mit 38 Bewohnern. Weitere 7000 Einwohner leben über die Insel verstreut.
Das berühmteste Bauwerk Haeth ist der sechzig Meter hohe, als massivem Fels auf den Luylihklippen errichtete Leuchttum von Haeth, der im Jahr 900 der tagwärtigste Leuchtturm des Planeten war.
Landwirtschaftlich ist Haeth deutlich fruchtbarer als die meisten Regionen Timatim, da auf Grund des Dämmerlichts, das Haeth noch erreicht, Pflanzen deutlich schneller wachsen.
Bodenschätze finden sich in Haeth kaum, lediglich im Landesinneren gibt es einige Stellen, an denen Torf abgebaut und mit Ochsenkarren nach Hisihla und Haeth gelifert wird.
Schiffbare Flüsse gibt es auf Haeth keine, aber die Insel wird von einer Vielzahl von Bächen und kleineren Flüssen durchzogen. Sowohl in Hisihla als auch in Haeth gibt es Pläne, Kanäle anzulegen, um die Hafenanlagen zu erweitern. Wahrscheinlich werden diese Pläne aber erst deutlich später umgesetzt werden, wenn die Bevölkerung soweit gewachsen ist, dass sich der Aufwand lohnt. Bei der aktuellen Bevölkerungsdichte von 0,4 Einwohnern pro Quadratkilometer sind die Transportbedürfnisse noch übersichtlich.
Die Insel wurde ursprünglich von Haeth aus verwaltet, auf Grund der zentraleren Lage wurde die Verwaltung im Jahre 871 nach Hisihla verlegt. Durch diese Maßnahme sind die nachtwärtigen Bereiche der Insel nun deutlich besser angebunden und auch der Kontakt zu Kiswof ist auf Grund des über 300 Kilometer kürzeren Seewegs einfacher.

Dieser Beitrag wurde unter Karten, Khesib, Sachtext abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.