Orte in Mersana im Jahr 900 AZ

Dieser Artikel ist Teil des Glossars.

Mersana

Mersana ist ein Fürstentum am Nordhang der zerklüfteten Berge und auf den vorgelagerten Inseln. Seit dem späten sechsten Jahrhundert ist die Region besiedelt. In den Jahren 832 bis 838 kam es zu einem Bürgerkrieg mit der Zentralmacht in Alewalla. Auf Grund des schwierigen Geländes und des rauhen Klimas konnte eine recht große Region gemeinsam die Unabhängigkeit erringen, obwohl das Land sehr dünn besiedelt ist.

Der wichtigste Ort in Mersana ist Jehuwep Mesana, das an der Küste an der Mündung des Werfy liegt. Flsusaufwärts führt die wichtigste Verbindungsstraße Mersanas über die Berge nach Khewerfy.

In Nord-Süd-Richtung ersteckt sich Mersana über 2600 Kilometer an der Küste entlang. Im Jahr 900 AZ lebten etwas mehr als 6000 Menschen im Mersana, die meisten davon in den Fischerdörfern an der Küste.

Im Folgenden werden die Ort von tagwärtiger Richtung her vorgestellt. Die Übersetzungen der Ortsnamen wurden gewählt, um den Bedeutungsinhalt der Ortsnamen möglichst verständlich wiederzugeben.

Karte von Mersana

Die Karte zeigt das Land Mersana im Jahr 900 AZ. Tagwärts ist oben, Norden unten links. In Grün ist die Grenze Mersanas eingezeichnet.

Teschrenkehepe (Flugwalde, 13 Einwohner) ist der tagwärtigste Ort in Mersana. Teschrenkehepe liegt auf an einer kleinen Bucht am äußeren Ende einer Insel. Die Bucht öffnet sich direkt zum Wilden Meer hin und der Ort wird oft von heftigen Stürmen heimgesucht. Ursprünglich wurde der Ort gegründet, um von dort aus den Leuchtturm auf der Spitze der Insel zu unterhalten. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wurde ein kleiner Ort daraus.

Rentejhirisch (Grauenhagen, 28 Einwohner) liegt wenige Kilometer südlich der tagwärtigen Grenze Mersanas. Der Ort wurde gegründet, um die tagwärtige Grenze abzusichern. In dem kleinen Hafen liegt einer von drei Polizei- und Militärbooten Mersanas.

Tjintelmyhe Fime (Fallwassermünde, 45 Einwohner) liegt an der Mündung der Tjintelmyhe und ist ein kleiner Handelsposten mit Fischerhafen. In der Umgebung des Ortes wird auch Landwirtschaft betrieben, hauptsächlich Getreideanbau. Seit dem Jahr 893 gibt es entlang der Fallwasser eine Passstraßen über die Berge, was viel zum Wachstum der Stadt in den letzten Jahren beigetragen hat.

Guveßby (Handschuhsby, 17 Einwohner) ist ein kleines Dorf auf der Guveß-Insel am Wilden Meer. Es liegt am Ende einer Trichterförmigen Bucht auf einem Hochplateau, ungefähr 50 Meter über dem Meer. Der kleine Hafen des Dorfes ist über eine lange, in den Felsen gehauene Treppe zu erreichen. Zwei Flaschenzüge dienen dazu, Waren zum Dorf hinauf zu befördern.

Tjintelmyhehate (Fallwasserstedt, 18 Einwohner) ist eine recht neue Siedlung im fruchtbaren Tal der oberen Tjintelmyhe. Durch die Öffnung des Tjintelpass wurde an der Straße ein gasthaus erreichtet, um das herum sich drei Höfe angesiedelt haben und dort Landwirtschaft betreiben.

Tißerkehepe (Vogelwalde, 74 Einwohner) liegt auf der Guveß-Insel, dem Festland zugewandt. Durch Berge von den Orten auf der Meeresseite der Insel getrennt, findet der Austausch mit anderen Menschen fast ausschließlich mit dem Festland statt.

Tubhirisch (Bärenhagen, 69 Einwohner) liegt am Wilden Meer auf der Guveß-Insel. Lange Zeit war Tubhirisch der wichtigste Ort der Insel, wurde jedoch in den letzten Jahren von Tißerkehepe überholt. Die Einwohner leben vom Fischfang und von den Tißerleyle-Früchten, die im nachtwärtigen Bereich der Insel in großer Menge wachsen.

Nehen (Gewichtig, 188 Einwohner) liegt zweihundert Kilometer tagwärts von der Hauptstadt Jehuwep Mersana. In Nehen wird Erzbergbau betrieben. Das Roherz wird zum Teil im Ort verarbeitet und zum Teil per Schiff exportiert.

Hedjezxete (Schwellendeiche, 136 Einwohner) liegt am Wilden Meer. In der Nähe dieses Ortes wurde ein großer Leuchtturm errichtet, der den Schiffen den Weg nach Jehuwep Mersana weist. Bei Sturm gilt der Hafen des Ortes als Zuflucht für Schiffe, denen die Fahrt durch die engen Fjorde zur Hauptstadt zu gefährlich ist und die hier geschützt auf besseres Wetter warten.

Jehuwep Mersana (Süderhaven, 4312 Einwohner) ist die Hauptstadt des Landes Mersana. Die Stadt ist eine wichtige Hafenstadt mit sich entwickelnder Industrie und gleichzeitig die älteste Siedlung der Region. Der Name der Stadt war ursprünglich als Witz gedacht, da es sich zum Zeitpunkt ihrer Gründung um eine der nördlichsten Städte Kehsibs handelte. Da sich die Bezeichnung Süderhaven im Sprachgebrach durchgesetzt hat, wurde der Ort ab 658 auch offiziell so genannt.

Teletefeh (Leseufern, 168 Einwohner) ist der zweitälteste Ort der Region und ist seit 617 schon besiedelt. Jeglicher Verkehr Richtung Hauptstadt, der aus nördlicher und nachtwärtiger Richtung kommt, fließt durch Leylekby. Dadurch gibt es in dem kleinen Ort am Hafen mehrere Gasthäuser und sogar eine kleine Bibliothek. Im 861 wurde der Ort, der vorher Fernlochten hieß, in Teletefeh umbenannt.

Leylekby (Fliederby, 68 Einwohner) liegt an einem Fjord des Wilden Meeres, der zwischen mehreren Inseln hindurch verläuft. Um den Ort herum gibt es fruchtbares Land, wo die Einwohner Leylek-Beeren anbauen. Leylekby ist der einzige Ort in Mersana, auf dem diese Beeren angebaut und nicht nur wild gesammelt werden. Die Beeren sind das wichtigste Handelsgut des Ortes.

Dye Heßeł (Großendorfe, 82 Einwohner) ist der Heimatort der wichtigsten Schnapsbrennerei Mersanas. Der Rote Heßełer wird in viele Regionen Kehsibs exportiert. In Alewalla gehört er zu den teuersten Schnäpsen, die es in gute Lädern zu kaufen gibt. Die Mischung aus Meersalz und den Leylek-Beeren sowie mehreren geheimen Zutaten verleiht der Spezialität ihren unverwechselbaren Charakter.

Kelßeueten (Gräserthale, 7 Einwohner) wurde erste vor wenigen Jahren gegründet. In diesem Hochtal wächst nur wenig und der Ort lebt von dem Gasthaus, dass den Reisenden auf dem Weg zum Werfy-Pass als letzte Versorgungsstation dient.

Szegerkejen (Kleinenleben, 108 Einwohner) liegt in einem breiten Tal, das nur sanft ansteigt. Im Talgrund ist es möglich, Landwirtschaft zu betreiben, weswegen sich dieser Ort auch ohne Hafen halten kann.

Kaxerkehepe (Bruchwalde, 12 Einwohner) ist ein Fischerdorf auf einer der vorgelagerten Inseln. Kaxerkehepe und das am anderen Ufer des Fjords gelegene Geleneheklye sind für ihre erbittert ausgetragene Feindschaft bekannt. Kaxerkehepe wurde von zwei Brüdern mit ihren Familien gegründet, die sich mit ihren Eltern und anderen Brüdern, die Geleneheklye bewohnten, zerstritten hatten. Es wird gesagt, dass die Bewohner der beiden Orte auch heute noch, dreißig Jahre nach ihrer Gründung, kein Wort miteinander reden.

Geleneheklye (Seltenfelde, 26 Einwohner) ist ein Fischerdorf im nachtwärtigen Teil Mersanas. Mehrere Einwohner betreiben eine große Vogelzucht, die jeder Besucher des Ortes besichtigen muss.

Nexenteschenahe (Weitenschlote, 14 Einwohner) ist ein Ort, in dem seit einigen Jahren Kohle gefördert wird. Die Kohle wird auf Karren nach Geleneheklye gebracht und dort auf Schiffe verladen, um nach Jehuwep Mersana oder Nehen geliefert zu werden.

Xaukefekejen (Haltensleben, 31 Einwohner) liegt auf der nachtwärtigsten und nördlichsten Insel Mersanas. Im Hafen des Ortes ist eines der Polizei- und Militärboote Mersanas stationiert.

Jenylkuprie (Schönenbrücke, 25 Einwohner) ist der nachtwärtigste Ort Mersanas. Die Einwohner sind stolz darauf, zu Mersana zu gehören und nicht wie ihre nachtwärtigen Nachbar im Unabhängigkeitskrieg bei Alewalla verblieben zu sein.

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