Buchpräsentation und Lesung

Hallo Liebe Leser,

da ich das ganze Wochenende unterwegs war, um mein Buch zu promoten, gibt es diese Woche nur einen kurzen Bericht. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen, dass es deswegen diese Woche keine neue Geschichte zu Amel gibt.

Von meiner Steampunk-Veröffentlichung habe ich ja früher schon erzählt (z. B. hier). Vor einiger Zeit hatte die Verlagschefin angefragt, wer von den Autoren Lust hätte, bei der Eutiner Feierey einen Verlagsstand zu machen. Spontan habe ich da zugesagt und zwei andere Autoren vom Verlag auch, so dass wir also dieses Wochenende in Eutin waren.

Unseren Stand vom Lysanda Books Verlag hatten wir gemeinsam mit den Leuten vom , die mit fünf oder sechs Autoren da waren, so dass wir nicht so einsam waren und uns abwechseln konnten.

Der erste Tag war ziemlich verregnet – es hat die ersten sechs Stunden nur geschüttet. Dementsprechend war auch nicht so viel los. Für uns war das aber gar nicht so schlecht, weil die Leute, die trotz des Wetters da waren, alle in der Halle mit den Buchständen waren. Wir Buchverkäufer hatten deutlich weniger Langeweile als die ganzen Stände, die draußen waren.

Außerdem wurde das Bühnenprogramm in die Halle verlegt, wodurch nochmal mehr Leute in der Halle waren. Allerdings waren die Gespräche mit den Besuchern dadurch auch schwieriger, weil es einfach lauter war.

Die Lautstärke war auch für die Lesungen ein Problem, zumal die eh in der hintersten Ecke waren und dementsprechend schlecht besucht waren. Bei mir waren zum Beispiel vier Zuhörer, von denen zwei nach der Hälfe rausgegangen sind, weil sie wohl mit der Erotik in meinem Text nicht klar gekommen sind. Naja, wenn man zu einer Erotik-Lesung geht, sollte man eigentlich wissen, was einen erwartet, aber nun gut. Mit den anderen beiden Besucher habe ich dafür so lange diskutiert, dass irgendwann ein Ordner kam und meinte, dass er bald den Raum abschließen wollte.

Bei einer anderen Lesung ist ein mittelalterlicher Schwertkämpfer durch die Halle gelaufen, und hat die Leute unter Androhung von Schwerthieben zur Lesung geschickt. Da war dann mehr los, aber am Ende war ich doch der einzige, der ein Buch gekauft hat.

Das Bücher-kaufen war eh eines meiner Ziele für dieses Wochenende, da ich kaum noch ungelesene Bücher habe, auf die ich zu Lesen Lust habe. Am Ende waren es zehn Stück, wovon ungefähr die Hälfte von den Autoren signiert wurde. Was die Bücher zum Lesen betrifft, war das Wochenende ein voller Erfolg (auch wenn ich noch mehr Bücher hatte, die ich gerne mitgenommen hätte, aber ich hatte meinen Rollkoffer nicht dabei).

Wir hatten Glück mit unserer Standposition, denn direkt nebenan war das Amt für Ætherangelegenheiten und hat Zeitreisepässe verkauft und gestempelt. Da war immer was los, und so sind viele der Leute dann auch an unseren Stand gekommen.

Was ich auch gelernt habe, ist, wie wichtig es ist, für Frauen einen ansprechenden Stand zu haben. Bei einem Pärchen konnte man es richtig beobachten, wie er eigentlich gerne zu unserem Stand wollte, aber dummerweise mit ihr Händchen hielt. Sie stand etwas Abseits und er hat mehrere Versuche unternommen, sie zu unserem Stand zu ziehen, aber sie hat immer dagegen gehalten, so dass die beiden ohne gute Bücher weiter gegangen sind.

Nachdem wir das beobachtet haben, haben wir darauf geachtet und festgestellt, dass es öfter so abläuft, wenn auch nicht ganz so auffällig. Zum Glück haben die meisten Pärchen doch an unserem Stand geschaut.

Verkaufstechnisch war die ganze Aktion nicht so richtig erfolgreich, aber wir haben immerhin über zehn Bücher verkauft – wieviele genau weiß ich nicht, da ich irgendwann weg musste. Aber da wir ein lustiges Wochenende hatten und uns viel mit anderen Autoren austauschen konnten, war es insgesamt ein gelungenes Wochenende.

Hier noch ein Bild von den anwesenden Steampunks vor der wunderschönen Schlosskulisse.

 

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3 Antworten zu Buchpräsentation und Lesung

  1. 500woerterdiewoche schreibt:

    Jetzt musst du aber auch noch verraten, was du dir schönes gekauft hast 😉

    • Alle zehn? Wirklich? Nun gut, du hast es so gewollt…

      Keine Helden – Piraten des Mahlstroms (von Nils Krebber)
      Zwei und vierzig (Claudia Rapp)
      Lückenfüller (Anthologie)
      Das Dimensionstor (Anthologie)
      Trümmer (aus der Zombie Zone Germany-Reihe) (Simona Turini)
      Wilhelmstadt – die Maschinen des Saladin Sansibar (Andreas Dresen)
      Rack (Ann-Kathrin Karschnick)
      Vakouja (Irina Grabow)
      Waldesruh (Anja Bagus)
      Aether Wester # 2 (Steampunk-Groschenheft)
      Der Schneckenreiter (Katharina Fiona Bode und Joerg „Joerch“ Schlonies)

      Diverse Kurzgeschichten aus diversen Büchern habe ich mittlerweile durch, und ich muss sagen, bisher bin ich mit der Auswahl zufrieden:-) Ich denke, die nächsten Wochen werden ich mich jeden Tag auf den Feierabend in meinem gemütlichen Lesesessel freuen.

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