Ausgewählte Pflanzen und Tiere Khesibs

Alphabetische Liste des Glossars

Schoryl

Schoryle sind vierbeinige Tiere, die in der Dafah Nahar und der Dafah Mawapa auf dem Kontinent Khesib beheimatet sind. Es sind kräftige Tiere, die sich leicht an den Menschen gewöhnen und bereits früh domestiziert wurden.

Sie werden oft in Gruppen von bis zu dreißig Tieren gehalten, aber auch kleinere Gruppen bis hin zur Einzelhaltung sind möglich. Schoryle sind kräftige Tiere, die oft zum Ziehen von Wagen mit größeren Lasten verwendet werden. Sie sind ausdauernder als Pferde und besser an das warm-feuchte Klima der Region angepasst.

Ihr Fell ist luftig, aber trotzdem wasserabweisend und hat meist eine braune bis graue Farbe. Bevor die Schoryle domestiziert wurden, wurden sie gejagt, um ihre Felle zur Herstellung von hochwertiger, wasserabweisender Kleidung zu nutzen. Schoryle sind Pflanzenfresser, die sich von Blättern, Gräsern und dem allgegenwärtigen Tebazah-Moos ernähren.

Tebazah

Tebazah-Moos findet man auf Amel auf fast allen Kontinenten. In den nachtwärtigen Bereichen Jibels und auf den Mithlij vorgelagerten Inseln ist es eine der dominierenden Pflanzen, da ihm bereits geringen Lichtintensitäten als Energiequelle ausreichen. In den tagwärtigeren Regionen ist es eine Schattenpflanze, die insbesondere an Nachthängen und im Schatten dichter Wälder vorkommt.

Ungefähr alle vierhundert Tage kommt es zu einer Tebazah-Blühte. Zu dieser Zeit sollte man nach Möglichkeit die Moosfläche nicht betreten, da die Blüten des Mooses bei Druck aufplatzen und die klebrigen Pollen explosionsartig verspritzen. Kleidung, die mit Tebazah-Moss-Schleim bedeckt ist, lässt sich nur sehr schwer wieder Reinigen.

Tebazah-Moos wird nur von wenigen großeren Tieren wie z.B. den Schorylen oder den Behazun gefressen, für die übrigen Tiere wie auch Menschen ist es unverdaulich. Jedoch gibt es verschiedene Kleintiere, die sich von Tebazah-Moos ernähren und somit die Grundlage der nachtwärtigen Nahrungsketten bilden.

Behazun

Die Behazun sind ein große Vogelart, die in den nachtwärtigen Bereichen Khesibs sowie auf Timatin beheimatet ist. Behazun sind Pflanzenfresser. Sie haben einen sehr leichten Körperbau sowie eine Flugblase, die es ihnen erlaubt, ihre Dichte zu variieren. So ist es ihnen möglich, in Luft auf und ab zu steigen. Sie können sehr weite Strecken zurücklegen, ohne dafür viel Kraft aufwenden zu müssen, wenn der Wind günstig steht.

Behazuns verbringen einen großen Teil ihres Lebens über dem offenen Meer, wo sie sich von Algen ernähren.

Ihr Brutgebiet sind der Süden Khesibs sowie Timatim. Die Jungvögel lassen sich, nachdem sie ihr elterliches Nest verlassen haben, vom Wind in nachtwärtiger Richtung treiben. Einige Jahre später paaren sie sich und lassen sich anschließend von den Meeresströmungen wieder zu den Kontinenten treiben, wo die Jungen schlüpfen. Die Jungvögel bleiben zwei bis drei Jahre im Familienverbund, bis sie sich selber auf die Reise in die Nacht machen. In Timatin gilt es als glücksbringend, wenn im Garten ein Behazun-Paar brütet.

Ihr Gefieder ist grau bis schwarz und wasserabweisend. Ihre kleinen Köpfe sind oben kahl, was ihnen ein hässliches Aussehen verleiht. Ihr Gefieder ist oft lückenhaft, was diesen Eindruck weiter verstärkt. Sie können bis zu einem halben Meter groß werden.

Tofosilo

Tofosilos sind ein große Kopffüßlerart, die im Golf von Ne’enna vorkommt. Ihre acht Arme werden bis zu vier Meter lang und ein ausgewachsener Tofosilo kann mehrere hundert kg wiegen.

Ihre Haut hat eine violette bis graue Färbung und ihre großen Augen sind blau oder grün. Da sie in der Tiefsee leben, ist über ihre Lebensgewohnheiten und ihr Sozialverhalten wenig bekannt. Es wird vermutet, dass Tofosilos recht intelligent sind, da sie neue Fangmethoden jeweils nur für wenige Jahre erfolgreich sind.

Das Fleisch der kräftigen Muskeln der Tofosilos gilt als Delikatesse und ist eines der teuersten Nahrungsmittel, die es auf Khesib und Timatim gibt. Ein großer Teil des Reichtums von Ne’ennafels beruht auf den Tofosilos.

Mudmen

Mudmen sind ein krautiges Strauchgewächs, das im Norden Khesibs im Bereich des Terminators vorkommt. Es wächst holzig und hat nur kleine, dunkelgrüne Blätter. Die Blüten sind hellblau bis weiß und enthalten einen Nektar, der auf Menschen berauschend wirkt. Da Mudmen nur etwa alle 800 Tage blühen, ist der Nektar der kleinen Blüten entsprechend wertvoll. Die Orte im Norden Khesibs achten eifersüchtig darauf, dass sich niemand Unbefugtes ihren Mudmen-Beständen nähert.

In der tagwärtigen Ebene sind Mudmen-Präparate verboten, jedoch werden sie auch dort illegal zu deutlich höheren Preisen angeboten.

Zendjir

Zendjir-Pflanzen wachsen in den Rakam Nahar an den feuchten, sonnenbeschienenen Hängen. Zendjir wachsen parasitisch auf Bäumen und bilden lange, verschlungene Strukturen, die Wanderern das Fortkommen erschweren. Sie können bis zu zehn Zentimeter dick werden und bilden so in den von ihnen befallenen Wäldern ein undurchdringliches Dickicht.

Sie sind stabil und flexibel. Kurzfristig kann man sie als Seile benutzen, jedoch werden sie brüchig, sobald sie beginnen auszutrocknen. Daher werden sie von den meisten Menschen als eine Plage angesehen, die ihnen nur Unannehmlichkeiten bereitet.

Es gab Versuche, den Rauch brennender Zendjir-Pflanzen zum Räuchern zu benutzen, jedoch erhält das Räuchergut dadurch eine bittere Note, die normalerweise nicht gewollt ist. Die einzige Ausnahme bilden die Pantartayep-Oktopoden, die über Zendjir-Rauch geräuchert werden und die eine lokale Spezialität sind.

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