Glossar Teil 6

Alphabetische Liste des Glossars

Kulaf

Kulafen sind eine seltene, auf Khesib heimische Tierart. Sie sind äußerlich den irdischen Schildkröten ähnlich, jedoch mit bis zu zweieinbhalb Meter Panzerdurchmesser wesentlich größer.

Kulafs sind Allesfresser, ernähren sich meistens jedoch pflanzlich. Wenn jedoch ein anderes Tier in ihre Näher kommt, so können sie ihren langen Hals sehr schnell aus dem Panzer hervorschnellen. Ihre kräftigen Kiefer können selbst große Tiere so schwer verletzen, dass sie in der Nähe verenden und dann von dem Kulaf gefressen werden. Durch ihr großes Gewicht und ihre kurzen Beine sind Kulafen recht schwerfällig, und für einen Menschen, der nicht direkt in ihrer Reichweite ist, ungefährlich.

Über die Lebensgewohnheiten und die Fortpflanzung der Kulafen ist auf Grund ihrer Seltenheit nichts bekannt.

 

Papapolipos

Mit Papapolipos wurden die unbemannten Landemodule bezeichnet, die vor der Landung von Menschen auf einen Planeten gesandt wurden, um dort Proben zu nehmen und diese in die obere Atmosphäre zu schicken.

Von den Papapolipos-Sonden wurde verschiedene Boden-, Luft- und Wasserproben genommen. Außerdem wurden Pflanzenproben aus der näheren und weiteren Umgebung genommen.

Zum Rücktransport zur Sejereh wurden die Proben von Papapolipos mit einer kleinen Raketen in die Atmosphäre bis auf ca. 35 km Höhe geschossen, wo sie von einer Sammelrakete der Sejereh eingesammelt wurden. So konnte bereits vor der Landung auf dem Planeten untersucht werden, ob Menschen dort leben können und ob die Pflanzen für irdisches Leben verdaubar sind.

 

Abschirmung der Sejereh gegen kosmische Strahlung

Die Wohn- und Aufenthaltsmodule auf der Sejereh haben zum Schutz vor gefährlicher, kosmischer Strahlung einen Mantel aus Wasser. Bei den meisten Modulen ist die Wasserschicht etwas mehr als fünf Meter dick. Bei Modul beta ist die Wasserschicht doppelt so dick und steht unter Druck. Dadurch ist es möglich, auch Tiefseetiere zu transportien. In den äußersten Bereichen der Wassertanks ist in den meisten Modulen ein dicke Eiskruste. An der Außenseite der Tanks ist eine mehrfache Vakuum-Metall-Sandwichstruktur, die für die Wärmeisolation sorgt.

Auf den Stirnseiten der Module besteht die Strahlenschutz-Isolation aus Holz, das auf Grund seiner chemischen Beschaffenheit ein ähnlich gute Schutzwirkung pro Gewicht hat wie das Wasser. Die Verbindungsgänge und die nicht permanent bewohnten Module haben eine deutlich geringere Abschirmung.

Die Wasser-Abschirmung erfüllt noch weitere Zwecke, denn einerseits ist sie Lebensraum für verschiedene Meereslebewesen und andererseits dient sie als riesiges Wasserreservoir für das Raumschiff.

 

Mibluul Jaaliij

Die Mibluul Jaliij (Feuchte Bucht) ist die fruchtbarste Region auf Sma Azirk. Sie liegt im östlichen Teil des überwiegend trockenen Kontinents am Terminator. Auf Grund ihrer günstigen Lage umgeben von steilen Hängen tagwärts und nördlich sowie von Bergen in nachtwärtiger Richtung fällt hier gleichmäßig viel Regen. Im Vergleich zu anderen Kontinenten wie z.B. Khesib ist die Regenmenge in der Mibuul Jaaliij nicht herausragend hoch, jedoch im Vergleich zu den übrigen Regionen Sma Azirks schon.

Die ganze Region ist dicht bewaldet und wird von unzähligen Flüssen durchzogen. Die Bäume sind oftmals von Zisüüla Haalik, einer dornigen Pflanzen, die an die irdischen Lianen erinnert, überwuchert.

In mitten der Mibuul Jaaliij liegt der Ort der ersten Landung auf Sma Azirk: Hubüwot. Die Mibuul Jaaliij wurde als Landegebiet ausgewählt, weil es sehr fruchtbar ist. Die genaue Position von Hubüwot wurde aus praktischen Gesichtspunkten gewählt, denn dank eines Waldbrandes ein paar Monate zuvor war es möglich, hier mit dem Landeschiff aufzusetzen.

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Eine Antwort zu Glossar Teil 6

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