Glossar Teil 5

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Uasabi
Der Uasabi (in den nachtwärtigen Bereichen des Kontinents: Wasabi) ist der wichtigste Fluss auf Khesib. Er entspringt in den Tagwärtigen Bergen und fließt nach ungefähr 12350 Kilometern in den Golf von Ne’enna. Über 12000 Kilometer des Flusses sind schiffbar und an seinem Ufer sind einige der größten Städte des Kontinents. Im Jahr 900 sind dies (nach Größe geordnet) Wasabi Fim, Saj, Anklysla, Bwis, Wasabi Makadih, Silal, Jadyd Saj, Saeda, Ejyb, Uasabi Teleh, Abyad Saj, Gahabah, Uasabi Jobly, Sahabah Jazrah. Die Hauptstadt Alewalla ist 170 Kilometer vom Fluss entfernt, hat jedoch am Ufer einen eigenen Stadthafen (Wasabi Makadih).

Gemeinhin wird der Uasabi in acht Flussabschnitte unterteilt, die sich landschaftlich und hydrologisch deutlich voneinander unterscheiden. Von der Quelle in den tagwärtigen Bergen aus sind dies Uasabi Masdar (Quelluasabi), Ramadey Budeyrah (Blauer See), Uasabi Taaleth (Drittuasabi, nach der dritten Schlucht Taaleth Teleh benannt), Uasabi Edde (Zweituasabi, nach der zweiten Schlucht Edde Teleh benannt), Uasabi Teleh (Schluchtuasabi), Uasabi Raudah (Auenuasabi), Wasabi Adha (Flachwasabi) und Wasabi Thaly (Unterer Wasabi).

Diese Karte zeigt den Fluss Uasabi und seine Umgebung. Bei der Erstellung wurden alle Flussbiegungen vernachlässigt, so dass der Fluss eine gerade Linie bildet.

Uasabi Masdar
Als Uasabi Masdar (dt.: Quelluasabi) wird der Abschnitt des Uasabi bezeichnet, der von der Quelle in den Tagwärtigen Bergen bis zum Ramadey Budeyrah führt. Diese Teil des Flusses zeichnet sich durch viele Windungen und Nebenflüsse aus. Die Quelle des Uasabi ist auf 4250 Metern Höhe unterhalb der Murtldife Jabal und verläuft grob in nachtwärtiger Richtung. Auf Grund der geographischen und klimatischen Situation im Bereich der Tagwärtigen Berge regnet es in diesem Bereich fast ununterbrochen, so dass der Quelluasabi ungefähr ab Mathanar immer genug Wasser führt, um schiffbar zu sein.

Jabal Gahny
Jabal Gahny (dt.: Reichenberg) ist eine Stadt am Uasabi Masdar, von der aus man Zugang zum Wadrasch Pass und den Häfen am Tagwärtigen Meer hat. In den Bergen um Jabal Gahny gibt es reiche, oberflächennahe Erzvorkommen. Gegründet 543, erhielt die Stadt ihren Namen durch die kurz nach der Gründung entdeckten Silbervorkommen.

Eukab
Eukab (dt.: Adlar) wurde im Jahr 512 am Oberlauf des Uasabi gegründet. Die Stadt ist insbesondere für ihre Schmiedekunst bekannt. Außerdem gibt es östlich der Stadt eine große Kolonie Tazerkaber (eine große Vogelart), die in der Umgebung Eukabs als kulinarische Spezialität gelten.

Ramadey Budeyrah
Der Ramadey Budeyrah (dt.: Blauer See) ist der flächenmäßig größte See Amels. Er beginnt in Abyad Saj, wo der Uasabi Masdar in den See mündet, verläuft in nordöstliche Richtung bis Jadydla am Zufluss des Nihr Tanuwa und dann in nachtwärtiger Richtung bis Saeda, wo er in den Uasabi Taaleth entwässert. Der tagwärtige Teil des Sees von Abyad Saj bis Jadydla ist knapp 800 Kilometer lang und 100 bis 200 Kilometer breit. Der nachtwärtige Teil von Jadydla bis Saeda ist 450 Kilometer lang und 50 bis 250 Kilometer breit, zum Ende hin abnehmend.

Abyad Saj
Abyad Saj (dt.: Schwarzensajholzen) wurde an der Mündung des Uasabi Masdar in den Ramadey Budeyrah gegründet. Die Stadt ist eine wichtige Hafenstadt und hat gleichzeitig auf Grund der im Jahr 884 errichteten Uasabibrücke einige Bedeutung als Handelszentrum für den Landhandel.

Saeda
Saeda (dt.: Hochenfahr) markiert das nachtwärtige Ende des Ramadey Budeyrah und gleichzeitig den Beginn des Uasabi Taaleth. Die Stadt wurde auf dem westlichen Ufer auf einem Hügel errichtet und gewann einige Bedeutung als Umschlagplatz zwischen Fluss- und Seeschiffahrt.

Uasabi Taaleth
Der Uasabi Taaleth (dt.: Dritter Uasabi) führt vom Ramadey Budeyrah in nachtwärtiger Richtung durch die Taaleth Teleh (Dritte Uasabischlucht) bis nach Hajry Aitiaz, wo er in den Uasabi Edde übergeht. Im tagwärtigen Teil durchfließt er das leicht hügelige Land von Musenharja (Altenwalde) bis er in die Taaleth Teleh eintritt, in der der Fluss die Jabaltaaleth (Drittenberge) durchquert. Insbesondere der Flussabschnitt um Qariah Taaleth Teleh ist für die Flussschifffahrt auf Grund der vielen Stromschnellen und der hohen Fließgeschwindigkeit eine Herausforderung.

Qariah Taaleth Teleh
Qariah Taaleth Teleh (dt.: Drittschluchtendorf) ist eine kleine Stadt in der Taaleth Teleh. Die Haupteinnahmequelle des Ortes sind die Lotsen, die die Handelsschiffe sicher durch die Taaleth Teleh geleiten. Eine zweite wichtige Einnahmequelle sind die Gasthäuser und Herbergen für die Schiffer, die in Qariah Taaleth Teleh Pause machen.

Hajry Aitiaz
Hajra Aitiaz (dt.: Steiningfurt) ist ein Handelsposten am Übergang des Uasabi Taaleth zum Uasabi Edde. Durch die Nähe zum Nihr Mednum (Erzenfluss) ist der Ort ein wichtiger Umschlagpunkt für die Metalle, die in der Gegend von Mednum Tham (Erzing) gefördert werden. Die Umgebung von Hajry Aitiaz ist sehr fruchtbar, daher ist die Lebensmittelversorung des Landes der Schluchten, wie der zentrale, bergige Teil Khesibs genannt wird, der zweite wichtige Wirtschaftszweig in der Stadt.

Uasabi Edde
Mit Uasabi Edde (dt.: Zweituasabi) wird der Abschnitt des Uasabi bezeichnet, der die Zweite Uasabischlucht (Edde Teleh) durchfließt. Im Gegensatz zu Uasabi Taaleth und zur flussabwärts gelegenen Uasabi Teleh ist dieser Abschnitt eine von kleinen Gehöften geprägte Auenlandschaft, die von den steilen Felswänden des Jobly Edde Teleh umrahmt wird.

Edde Teleh (Stadt)
Edde Teleh (dt.: Zweitschlucht) ist die wichtigste Siedlung im Bereich des Uasabi Edde. Edde Teleh liegt am tagwärtigen Ende eines fast 500 Kilometer langen Flussabschnitts, der von einer Auenlandschaft geprägt ist. Der Ort ist das Zentrum dieser Region und die Bewohner der einzelnen Gehöfte verkaufen viele ihrer Waren an die regionalen Flusshändler, die diesen Bereich den Flusses befahren und ihre Waren in Edde Teleh an überregionale Händler weiterverkaufen.

Uasabi Teleh (Fluss)
Der Uasabi Teleh (dt.: Schluchtenuasabi) ist der Teil des Uasabis, der durch die nachtwärtigen Bereiche des Landes der Schluchten fließt. Diese Region Kehsibs ist bekannt für ihre dicht bewaldeten Kempun-Hänge. Nur an sehr wenigen Stellen gibt es hier sehr schmale Uferstreifen, an denen es möglich ist, zu siedeln. Dementsprechend gibt es zwischen dem Uasabi Edde und der Stadt Uasabi Teleh, die den Übergang zwischen Schluchtenuasabi und der Großen Ebene markiert, nur sehr wenige, kleine Siedlungen, von denen Uasabi Jobly die wichtigste ist.

Uasabi Jobly
Uasabi Jobly (dt.: Uasabiengen) ist eine Stadt am Uasabi Teleh, die sich an den an dieser Stelle etwas flacheren Hängen der Schlucht angesiedelt hat. Sie ist ein Versorgungsposten für die Uasabi-Schiffahrt und neben dem Handel ist die Bereitstellung von Lotsen im Bereich der Jobly Uasabi Teleh die Haupteinnahmequelle der Stadt.

Uasabi Teleh (Stadt)
Am Übergang von den Uasabischluchten zum Uasabi Raudah (Auenuasabi) liegt die Stadt Uasabi Teleh (dt.: Uasabischluchting). Durch die guten Bodenverhältnisse ist die Region um die Stadt werden hier viele Lebensmittel produziert und über den Markt in Uasabi Teleh exportiert. An den nachtwärtigen Hängen wird Rahkanaf (Schattenwein) angebaut, der hier besonders gut gedeiht und sehr zum Reichtum der Stadt beiträgt.

Uasabi Raudah
Uasabi Raudah (dt.: Auenuasabi) bezeichnet den Flussabschnitt zwischen Uasabi Teleh und Silal, der durch die Vorgebige des Landes der Schluchten führt. Sein Tal ist bis zu 80 Kilometer breit und die Flussebene geht allmählich in Hügel und Berge über. Lediglich im Bereich von Memer Uasabi reichen die Felswände bis an das Ufer.

Memer Uasabi
Memer Uasabi (dt.: Uasabifels) liegt unterhalb des Jobly Memer (Felsenpass), über den eine Handelsstraße nach Memer Jobly (Passenfels) am Nihr Tewil (Langenfluss) führt und somit zwei der wichtigsten Flüsse des Kontinents verbindet. Auf Grund des unwegsamen Geländes ist Memer Uasabi in Terassen am Hang der Berge angelegt. Bereits recht früh wurde eine Seilbahn eingerichtet, um Personen und Material den Hang hinauf in die oberen Bereiche des Ortes zu befördern.

Wasabi Adha
Als Wasabi Adha (dt.: Flachwasabi) wird der Flussabschnitt zwischen Silal und Wasabi Makadih bezeichnet. Der Fluss fließt durch eine zum Wasabi hin abfallende Ebene, die mehrere hundert Kilometer breit ist. Der Wasabi Adha ist ungefähr tausend Kilometer lang und zusammen mit dem Wasabi Thaly gehören seine Ufer zu den am dichtesten besiedelten Regionen Amels.

Silal
Am Zusammenfluss von Nihr Sakur (Felsfließ) und Wasabi gelegen, ist Silal (dt.: Wässerfall) der wichtigste Produzent von Torf und Lehm. Durch die Einrichtung der Treidelstrecke entlang des Wasabis im Jahr 455 konnte sich der Handel zwischen Silal, das der Endpunkt der Strecke war, und dem Rest der Großen Ebene, insbesondere der Hauptstadt Alewalla, deutlich verstärken.

Bwis
Die größte Stadt am Wasabi Adha ist Bwis (dt.: Schilfenröhr). Die Stadt wurde auf einer Insel in einem sumpfigen Bereich des Uasabi gegründet. Durch Trockenlegung konnte das Stadtgebiet immer weiter ausgedehnt werden und ersteckte sich schon bald auf beiden Seiten des Flusses. Mehrere Fähren verbinden die einzelnen Teile der Stadt und es gibt fast so viele Kanäle wie Straßen, die die Stadt erschließen.

Wasabi Makadih
Wasabi Makadih (dt.: Wasabifurt) wurde als Stadthafen Alewallas am Wasabi gegründet. In den ersten Jahren war die Stadt verglichen mit den anderen in ihrer Umgebung recht beschaulich, doch ab dem Jahr 500 setzte an der Furt durch den Wasabi ein rasantes Wachstum ein. Durch die Nähe zur Hauptstadt konnte sich Wasabi Makadih am Ende des ersten Jahrtausends zu einer wichtigen Stadt in der Großen Ebene entwickeln.

Wasabi Thaly
Mit Wasabi Thaly (dt.: Unterer Wasabi) bezeichnet man das Mündungsgebiet der Wasabi unterhalb von Wasabi Makadih. Er fließt langsam durch die große Ebene in nachtwärtiger Richtung und wird dabei mehrere Kilometer breit und teilt sich in mehrere Arme auf, bis er schließlich in einen großen Mündungstrichter übergeht. Bereits früh wurde am westlichen Ufer eine Treidelstrecke eingerichtet, die seit dem Jahr 474 Wasabi Fim an der Mündung mit Silal verbindet.

Ejyb
Ejyb (dt.: Fremdelsen) ist eine mittelgroße Stadt am Unteren Wasabi, die hauptsächlich vom Fischfang lebt. Es gibt eine Fähre von Ejyb an das andere Ufer des Wasabi und zur Straße nach Alewalla. Aus Sicht der Hauptstadt zeichnet Ejyb aus, dass es der nächste Punkt am Wasabi ist.

Kuwabi Wasabi
Kuwabi Wasabi (dt.: Wasabibrück) ist ein kleines Dorf zu beiden Seiten des hier 1300 Meter breiten Wasabi. Die Brücke im Ort wurde im Jahr 917 errichtet und ersetzte die bis dahin an dieser Stelle verkehrende Fähre.

Anklysla
Anklysla (dt.: Aalstedt) ist eine große Fischerei- und Landwirtschaftsstadt am Wasabi Thaly. Auf Grund ihrer Nähe zu Alewalla und ihrer Lage an mehreren wichtigen Handelsrouten ist sie ein wichtiger Handelsplatz.

Wasabi Fim
Neben Saj ist Wasabi Fim (dt.: Wasabimünde) die größte Stadt am Wasabi. Sie markiert das Ende des eigentlichen Flusses und verknüpft Binnen- und Seehandel. In Wasabi Fim ist der größte Hafen Khesibs und es gibt eine Brücke über den Uasabi. In der Stadt gibt es seit 547 eine eigene Universität und die Stadtwache gehört zu den am besten ausgebildeten Polizeieinheiten Khesibs.

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2 Antworten zu Glossar Teil 5

  1. Pingback: Results for week beginning 2015-05-25 | Iron Blogger Berlin

  2. 500woerterdiewoche schreibt:

    Wow, eine ganze Menge Infos. Und tolle Karte!

    Allerdings sind da noch einige Tippfehler drin, auch in den Namen – deren Schreibweise solltest du noch vereinheitlichen 😉

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