Roman-Status #8 – die ersten Tage NaNoWriMo und die Berechnung von Flüssen

So, die ersten sechs Tage NaNoWriMo sind fast um, und da dachte ich, es wäre an der Zeit, euch mal einen Zwischenbericht zukommen zu lassen.

Das Schreiben läuft leider momentan sehr ungleichmäßig, weil mir die verschiedenen Handlungsstränge mal leichter fallen und man weniger einfach sind. Bei den Figuren, bei denen Action passiert, flutscht es wie von selbst und ich kann problemlos an einem Tag 3000 Wörter schreiben. Aber da sind ja noch die Stellen, die ich brauche, damit sich die Figuren entwickeln können, und die sind mein großes Problem, denn da brauche ich teilweise für 500 Wörter zehn oder zwölf Stunden.

Ich wusste ja schon vorher, dass meine Geschichten hauptsächlich des Plotts wegen funktionieren und nicht wegen der spannenden Charaktere. Ein Ziel dieses Roman-Projekts war ja, zu versuchen, dass meine Figuren eine Entwicklung durchmachen. Ich hoffe ja immer noch, dass ich das noch hinbekomme, aber momentan scheitere ich schon daran, die Figuren überhaupt mit schönen Szenen einzuführen und sich ausleben zu lassen.

Es ist wohl am besten, wenn ich versuche, die entsprechenden Stellen nach dem NaNoWriMo zu schreiben, denn sonst würden sie mich wohl so lange aufhalten, dass ich nicht mal 20 000 Wörter diesen Monat schaffen würde. Und dass der erste Entwurf diesen Monat nicht fertig werden würde, war mir ja schon vorher klar, denn insgesamt werden es wohl eher 100 k als 50 k Wörter.

Letzte Woche habe ich euch ja das Bild von dem Fisch gezeigt. Ich habe mittlerweile den Bug gefunden (+j1 anstatt j+1 an einer Stelle). Hier ist das Bild, wie es eigentlich aussehen sollte:

Die berechneten Wassermengen der verschiedenen Flüsse und Bäche auf Horjekjobolo

Die berechneten Wassermengen der verschiedenen Flüsse und Bäche auf Horjekjobolo. Je dunkler ein Pixel ist, desto mehr Wasser fließt an der Stelle.

Die verschiedenen Blautönen stellen die unterschiedlichen Abflussmengen dar. Um das Bild zu berechnen, habe ich aus der topographischen Karte (die auf 100 Höhenmeter genau ist) mir auf den Meter genau unter bestimmten Annahmen ausrechnen lassen, welche Stelle der Insel wie hoch ist (1200 x 900 Datenpunkte, jedes Pixel entspricht so 16 Meter Kantenlänge).

Aus der Höheninformation und mit dem Wissen, dass Regenwolken von der Tagseite kommen und an den Bergen aufsteigen und abregnen, habe ich dann bestimmt, auf welchem Pixel wieviel mm Regen pro Jahr fällt. Und die so ermittelten Wassermengen habe ich dann von jedem Pixel aus möglichst steil nach unten fließen lassen, um so die Flüsse zu identifizieren. Da kam dann schließlich das obrige Bild bei heraus.

Am Ende habe ich die Flüsse natürlich genommen und wieder über die topographische Karte gelegt (siehe unten), und ich muss sagen, ich bin mit der Übereinstimmung ziemlich zufrieden.

Diese topographische Karte zeigt die Abflussmengen der Flüsse

Diese topographische Karte zeigt die Abflussmengen der Flüsse im Vergleich zu den auf 100 Meter genauen Landhöhen.

So, jetzt habe ich aber genug über das Ausrechnen von Bildern gesprochen, ich muss ja heute noch mindestens 1000 Wörter schaffen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Horjekjobolo, Karten, Roman abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Roman-Status #8 – die ersten Tage NaNoWriMo und die Berechnung von Flüssen

  1. 500woerterdiewoche schreibt:

    Na, dann sei mal schön fleißig 😉

  2. Pingback: Results for week beginning 2014-11-03 | Iron Blogger Berlin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.